appontes.ai AI Connector 14 Tage testen

Appontes AI Connector

Technische und organisatorische Maßnahmen

nach Art. 32 DSGVO für den Vermittlungsdienst (Relay) und die Verwaltung unter appontes.ai

1. Vertraulichkeit

Verschlüsselung

  • Alle Verbindungen zu appontes.ai laufen über TLS 1.2 oder neuer, mit Zertifikaten von Let's Encrypt.
  • Der Tunnel zwischen Connector und Relay läuft über TLS (WebSocket über Port 443).
  • Client-Kennungen, Codes, Aktualisierungstoken und Sitzungen der Verwaltung versiegelt das Relay mit AES-GCM. Die Schlüssel werden je Zweck aus einem Geheimnis abgeleitet, das nur auf dem Server liegt.

Datensparsamkeit

  • Das Relay leitet Inhalte nur durch und speichert keine Daten aus der Sage 100.
  • Zugriffstoken werden beim Connector des Kunden ausgestellt und dort mit einem Schlüssel signiert, den nur der Kunde besitzt. Das Relay kann keine Token ausstellen.
  • Kennwörter der Verwaltung speichern wir nur als bcrypt-Hash.

Zugangskontrolle

  • Jeder Connector weist sich mit einem eigenen Ed25519-Schlüssel aus. Der private Schlüssel verlässt den Server des Kunden nicht und ist dort mit DPAPI geschützt.
  • Die Anmeldung der Benutzer (Sage- bzw. Windows-Kennwort, zweiter Faktor) und die Rechte je Maske prüft der Connector beim Kunden. Das Relay leitet die Anmeldedaten nur verschlüsselt durch und speichert sie nicht.
  • E-Mail-Adressen der freigegebenen Benutzer kennt das Relay nur als Prüfwert (SHA-256-Hash).
  • Kunden können Connectoren in der Verwaltung sofort sperren.
  • Anmeldeversuche, Kopplungen und Anfragen sind je IP-Adresse begrenzt.

Zugriff auf den Server

  • Administration nur über SSH mit Schlüsseln (Ed25519), die Anmeldung per Kennwort ist abgeschaltet.
  • Die Firewall lässt nur die Ports 22 (SSH), 80 und 443 zu.
  • Der Dienst läuft unter einem eigenen Benutzer ohne Systemrechte und mit eingeschränktem Dateisystem (systemd-Härtung).
  • Zugang haben nur die Geschäftsführung und von ihr benannte Administratoren des Auftragnehmers, jeweils mit eigenem Schlüssel.

2. Integrität

  • Signaturen beim Aufbau des Tunnels mit Zeitfenster und einmaliger Nonce verhindern Wiederholungsangriffe.
  • Versiegelte Werte werden beim Öffnen auf Manipulation geprüft.
  • Schreibende Aktionen protokolliert der Connector beim Kunden.

3. Verfügbarkeit und Belastbarkeit

  • Der Dienst startet nach einem Fehler automatisch neu, Connectoren verbinden sich selbstständig wieder.
  • Die Kontodaten werden täglich gesichert und 14 Tage aufbewahrt, zusätzlich vor jedem Update des Dienstes.

4. Protokollierung

  • Protokolliert werden Metadaten: Zeitpunkt, Kennung, Pfad, Statuscode, Dauer, IP-Adresse; keine Inhalte.
  • Löschung nach 7 Tagen.

5. Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung

  • Sicherheitsupdates des Betriebssystems werden täglich automatisch eingespielt, Updates des Dienstes zeitnah.
  • Abhängigkeiten werden regelmäßig auf bekannte Schwachstellen geprüft.
  • Diese Maßnahmen werden mindestens jährlich überprüft.

Stand: 25. Oktober 2026