nach Art. 32 DSGVO für den Vermittlungsdienst (Relay) und die Verwaltung unter appontes.ai
1. Vertraulichkeit
Verschlüsselung
- Alle Verbindungen zu appontes.ai laufen über TLS 1.2 oder neuer, mit Zertifikaten von Let's Encrypt.
- Der Tunnel zwischen Connector und Relay läuft über TLS (WebSocket über Port 443).
- Client-Kennungen, Codes, Aktualisierungstoken und Sitzungen der Verwaltung versiegelt das Relay mit AES-GCM. Die Schlüssel werden je Zweck aus einem Geheimnis abgeleitet, das nur auf dem Server liegt.
Datensparsamkeit
- Das Relay leitet Inhalte nur durch und speichert keine Daten aus der Sage 100.
- Zugriffstoken werden beim Connector des Kunden ausgestellt und dort mit einem Schlüssel signiert, den nur der Kunde besitzt. Das Relay kann keine Token ausstellen.
- Kennwörter der Verwaltung speichern wir nur als bcrypt-Hash.
Zugangskontrolle
- Jeder Connector weist sich mit einem eigenen Ed25519-Schlüssel aus. Der private Schlüssel verlässt den Server des Kunden nicht und ist dort mit DPAPI geschützt.
- Die Anmeldung der Benutzer (Sage- bzw. Windows-Kennwort, zweiter Faktor) und die Rechte je Maske prüft der Connector beim Kunden. Das Relay leitet die Anmeldedaten nur verschlüsselt durch und speichert sie nicht.
- E-Mail-Adressen der freigegebenen Benutzer kennt das Relay nur als Prüfwert (SHA-256-Hash).
- Kunden können Connectoren in der Verwaltung sofort sperren.
- Anmeldeversuche, Kopplungen und Anfragen sind je IP-Adresse begrenzt.
Zugriff auf den Server
- Administration nur über SSH mit Schlüsseln (Ed25519), die Anmeldung per Kennwort ist abgeschaltet.
- Die Firewall lässt nur die Ports 22 (SSH), 80 und 443 zu.
- Der Dienst läuft unter einem eigenen Benutzer ohne Systemrechte und mit eingeschränktem Dateisystem (systemd-Härtung).
- Zugang haben nur die Geschäftsführung und von ihr benannte Administratoren des Auftragnehmers, jeweils mit eigenem Schlüssel.
2. Integrität
- Signaturen beim Aufbau des Tunnels mit Zeitfenster und einmaliger Nonce verhindern Wiederholungsangriffe.
- Versiegelte Werte werden beim Öffnen auf Manipulation geprüft.
- Schreibende Aktionen protokolliert der Connector beim Kunden.
3. Verfügbarkeit und Belastbarkeit
- Der Dienst startet nach einem Fehler automatisch neu, Connectoren verbinden sich selbstständig wieder.
- Die Kontodaten werden täglich gesichert und 14 Tage aufbewahrt, zusätzlich vor jedem Update des Dienstes.
4. Protokollierung
- Protokolliert werden Metadaten: Zeitpunkt, Kennung, Pfad, Statuscode, Dauer, IP-Adresse; keine Inhalte.
- Löschung nach 7 Tagen.
5. Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung
- Sicherheitsupdates des Betriebssystems werden täglich automatisch eingespielt, Updates des Dienstes zeitnah.
- Abhängigkeiten werden regelmäßig auf bekannte Schwachstellen geprüft.
- Diese Maßnahmen werden mindestens jährlich überprüft.
Stand: 25. Oktober 2026